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Die neuartige schnelle Ligation, fremkörperfreie Gefäßversiegelung für Chirurgie, Urologie und Gynäkologie

Die konventionelle Elektrokoagulation stößt bei Gefäßen ab einem Durchmesser von etwa 2 mm an ihre Grenzen. Eine sichere Blutstillung und ein dauerhafter Verschluss sind hier nur mit der bipolaren Gefäßversiegelung LIGATION zu erreichen: Das Gefäß- oder Gewebebündel wird mit einem speziellen Instrument gefasst und unter konstantem, definiertem Druck zusammengepresst. Mehrere, automatisch geregelte Stromzyklen «verschweißen» die gegenüberliegenden Gefäßwände regelrecht miteinander. Eine genaue präparatorische Darstellung der Gefäße ist meist nicht notwendig: Man kann einfach ganze gefäßhaltige Gewebebündel fassen und versiegeln. Der korrekte Effekt ist an der weißlich durchscheinenden Koagulationszone zu erkennen, innerhalb derer das Gewebe dann sicher durchtrennt werden kann. Im Einzelfall kann es sich auch empfehlen, zwei Versiegelungen in einigem Abstand voneinander anzubringen und den Schnitt dazwischen vorzunehmen.
Dass solchermaßen versiegelte Gefäße sicher verschlossen sind, wurde mehrfach untersucht. Danach liegt der Berstungsdruck in mehr als 90% der Fälle bei über 400 mm Hg (bis zu 900 mm Hg) in aller Regel deutlich über klinisch zu beobachtenden Blutdruckwerten.
Die Vorteile der bipolaren Gefäßversiegelung gegenüber anderen Verfahren wie der Ligatur, der Umstechung und der Anwendung von Clips liegen insbesondere in der schnellen Präparation, dem raschen und sicheren Gefäßverschluss, dem fehlenden Verbleib von Fremdmaterial im Operationsgebiet und den geringen Kosten. Dies bedeutet eine kürzere Operationszeit und weniger Blutverlust, also eine Schonung des Patienten. Lästiger Zeitverlust durch Instrumentenwechsel entfällt durch die integrierte Schneidfunktion beim NightKNIFE®. Insbesondere die hohe Wirtschaftlichkeit durch das Konzept der Wiederverwendbarkeit stellt einen besonders starken wirtschaftlichen Anreiz zur Verwendung von BOWA Ligationsinstrumenten NightKNIFE®, TissueSeal® und LIGATOR® dar. Die Einsatzmöglichkeiten der Versiegelungsinstrumente erstrecken sich über zahlreiche offene und laparoskopische Eingriffe in den Fachbereichen Chirurgie, Gynäkologie und der Urologie.