
Der Einsatz von Argon in der Elektrochirurgie ist seit vielen Jahren ein Standard. Zunächst in der Leberchirurgie, ist die Argon-Unterstützung für die Koagulation und das Schneiden in weiten Teilen der Elektrochirurgie etabliert.
Der Einsatz der Argon-Unterstützung ermöglicht schnelle und großflächige berührungslose Koagulationen von z. B. parenchymen Strukturen wie der Leber oder auch sehr gezielte fein dosierte punktuelle Koagulationen auf dünnen Strukturen wie z. B. im Darm.
Weitere Vorteile des Verfahrens sind die homogene Koagulation, die weich-flexible Nekrose und die geringe Eindringtiefe. Durch die Verdrängung des Sauerstoffs durch das Argon, wird eine Rauchbildung und der damit verbundene Geruch, sowie die optische Beeinträchtigung verhindert.
Als Spezialität kann mit der Argon-Unterstützung auch auf sonst für die Elektrochirurgie schwierigen Gebieten wie Fett- oder Knochenstrukturen einfach und effizient koaguliert werden. Somit stellt Argon eine Unterstützung für fast alle Bereiche der Elektrochirurgie dar.
Die flexiblen BOWA Argonsonden bieten mit Ihrer einzigartigen Keramikdüse ein Optimum an Flowrate und Argonzündung.
Argonsonden für die Endoskopie